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IKV Qebmey tay joH

Technisches Handbuch

Technical Manual

Entstehungsgeschichte und Kurzeinführung

„Pregnant Seahorse“-Class / bIQ’a‘ ‚ervum yatlh

Modifizierte B’rel-Klasse, die nach außen vor allem durch den bauchförmig nach unten hin vergrößerten Laderaum auffällt, der auch als Shuttlehangar benutzbar ist. Aus dem „Renegade Nr.7“ (dem Khemorex Klinzhai-Fanzine)

Wie die jüngste (Episoden-)Vergangenheit zeigte, sieht sich das Imperium schwierigen aber zugleich auch ruhmreichen Zeiten gegenüber. Die ständig wachsende Bedrohung durch das Dominion, die doppelköpfige Politik der Föderation (z.B. deren Annäherung an die Cardassianer) sowie der wahrscheinlich endgültige Bruch mit ihr (Wir erinnern uns an den DS9-Zwischenfall!), hat strukturelle Änderungen sowohl technischer als auch personeller Art unabdingbar gemacht. Hierbei sei allen nochmals die schlechte Erfolgsquote unserer Flottenteile vor DS9 in Erinnerung gerufen. Dieser Mißerfolg läßt sich auch nicht durch den überwältigenden Erfolg gegen die Cardassianer (mehr dazu in einem Sonderbericht: Conquerors of Cardassia) verdrängen. Die Erfahrungen, die bei der Belagerung von DS9 gewonnen wurden, lassen sich sehr knapp in drei Punkten zusammenfassen:

Die Ausbildung und Schlagkraft von Entermannschaften muß verbessert werden.

Die älteren, aber prinzipiell noch einsetzbaren Schiffe wie K’t’inga und B’rel-Class sollten eine umfassende Modernisierung erfahren.

Die Waffen- und Schildtechnologie sollte es jedem Schiff der Flotte ermöglichen, auch gegen einen in Überzahl angreifenden und vermeindlich stärkeren Gegner zu bestehen.

Da das vielversprechende Kooperationsprojekt zwischen der Föderation und dem klingonischen Imperium, welches in der Verwirklichung einer gemeinsam genutzten Schiffsklasse (Qapla‘-Class) gipfelte, wohl durch die jüngsten Ereignisse zum Scheitern verurteilt ist, wurde beschlossen, eine zunächst kleine Anzahl von B’rel-Class Bird of Prey Schiffen zu modifizieren und als Forschungs- und Erprobungseinheiten zu verwenden. Eines dieser Schiffe ist die IKV Qebmey Tai joH (I.K.V. Lord of the Rings). Auf ihr werden zur Zeit folgende Systeme für einen späteren flottenweiten Einsatz entwickelt und erprobt:

  • Mehrzweck- und Angriff-Shuttles
  • Phas-On-Torpedos
  • Subraum-Nadelstrahl-Disruptoren
  • Metaphasen-Shilde

Um einen B’rel-Class Bird of Prey für ein solches Unternehmen nutzen zu können, waren folgende Modifikationen nötig:

  • Der Schiffsgrundriß wurde um 105% vergrößert. Das Schiff ist von der Spitze bis zum Heck 106,50m lang.
  • Der Lagerraum wurde ventral vergrößert und kann nunmehr auch als Shuttlebay verwendet werden. Die Schiffshöhe stieg damit auf 39m.
  • Das Schiff erhielt einen modifizierten Warp-Kern, der Subraumverzerrungen bei höheren Geschwindigkeiten sowie das Aufspüren des getarnten Schiffes verhindert. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit liegt bei Warp 9,99 (maximal für 1.5 Stunden haltbar), die maximale Dauergeschwindigkeit bei Warp 9,96.
  • Verbesserte Schilde, Disruptoren und Integritätsfelder, ein bioneurales Computernetz mit verbesserten Kernen. (Diese Einrichtung erlaubt es, das Schiff mit minimal 4-5 Besatzungsmitgliedern flugtauglich zu halten.)
  • Das Schiff erhielt an jeder Flügelunterseite je zwei Hardpoints für externe Waffengondeln.
  • Die Tarnvorrichtung wurde komplett ersetzt. Da hierzu die Konstrukteure auf die Originalpläne der Pegasus-Tarnvorrichtung zurückgreifen konnten (wo mögen sie die nun wieder herbekommen haben???), sind die Leistungsdaten entsprechend.

Aufgrund der Modifikationen ist das Schiff nicht mehr Athmosphärenflug tauglich.

Die Waffen- und Shuttletests erfolgen bislang ausschließlich im Gamma-Quadranten. Einige Jem’Hadar Schiffe haben bereits schmerzliche Erfahrungen gesammelt, werden aber kaum in der Lage sein, diese anderen weiterzugeben! (Watch out Jem’Hadar, here we come!)

So, für einen ersten Zwischenbericht muss dies reichen, zumal ja einige tiefergehende Informationen zu den Systemen und Tests noch classified sind, aber bei Verfügbarkeit und nach Freigabe werden diese – falls Interesse daran besteht – nachgereicht.

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