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IKV Qebmey tay joH

Lebenslauf qeqar

Lebenslauf:

Wenn ich so an meine Kindheit zurueck denke, faellt mir zuerst immer mein Vater ein. Wie er mir meine ersten Stunden im Waffenkampf gab.
Es war eine schoene Zeit. Von Fruehmorgens bis spaet in die Nacht (naja, zumindest, was fuer ein Kind spaet eben so ist) nur Kampftraining. Mein Vater war fuer die Waffentechnik zuständig und meine Mutter fuer die Waffenlose. Sie beide waren meine Haupttrainer, auch wenn ich natuerlich auch andere hatte. Da war zum einen Qebor, mein Onkel, der mir vor allem den Umgang mit Kurzwaffen naeher brachte. Achja und eqna‘, die sich als erbitterte Bat ‚lethkaempferin erwiess.
Wir waren 4 Kinder, die zusammen trainierten. Da war veSbe‘, meine Cousine und heutige Hausfuehrerin des Hauses qa’oS, meine Cousin’s, die Brueder paleH und jIrnaQ.
Etwa bis zu dem Tod meinens Vater, tammoHwI‘, der in meiner fruehsten Kindheit in einer Schlacht ehrenvoll starb, war unser Training gleich. Doch schon bald galt es sich zu spezialisieren. paleH wurde Marine, wegen seinem Vater, auch ein Marine. Sein Bruder jIrnaQ ging ins Kloster (frag mich bloss nicht…). Doch meine Cousine, veSbe‘ und ich schlugen die Laufbahn eines Assasins ein, wie schon unsere Vaeter und unser aller Großvater dem Hausbegruender qa’oS.
jIrnaQ war weg, so trainierten wir noch zu dritt jahrelang zusammen, soweit es die unterschiedliche Ausbildung zuließ.
In den folgenden Jahren starb dann auch meine Mutter bei einem feigen Ueberfall auf unser Haus auf QonoS. Obwohl sie im Schlaf erwischt wurde, als sie alleine im Haus war, hatte sie sich noch tapfer gewehrt. Sie starb in Ehre. Ein vergessenes kut’luch sollte mein einziger Hinweiss auf ihre Moerder sein. Es war nicht unser Blutfeind, das Haus muar, sondern ein unbekanntes Haus, welches die Schande besaß ihr Hauszeichen auf der Waffe zu verstuemmeln. Man fand sie trotzdem, dazu aber spaeter mehr.

Wie das so ist, streiten sich Marine und Assasin des oefteren und dass nicht nur ueber Kampftechniken… So war es an einem Tag mal wieder. Unser Streit hatte etwas mit, dem fuer uns beide eigentlich unwichtigen Bereich, der Wissenschaft zu tun. Bevor wir uns mal wieder die Koeppe einschlugen (das taten wir dann als wir zurueck waren), gingen wir zu jIrnaQ, der zu der Zeit schon ein fast ausgebildeter Ingeneur war. Kaum bei ihm angekommen, da passierte ein Unfall. Er war mal wieder in so einem Labor, da explodierte ihm ein Versuch. jIrnaQ’s Versuch hatte was mit Wasserstoffperoxyd zu tun. Fragen sie mich nicht, was das ist, ich kann es ja kaum aussprechen. Aber es bewirkte auf jedenfall, dass wir alle drei entstellt wurden. Entstellt durch haessliche blonde Haare, die auch durch Waschen nicht wieder schoen schwarz wurden…

Nicht viel spaeter war dann mein Nentay und die Entscheidung, wo ich meine Laufbahn beginnen wollte. Waehrend die drei anderen (veSbe‘, paleH und auch jIrnaQ) alle auf die stolze luqara gingen, entschied ich mich zwar auch fuer die selbe Flotte aber einem anderen Schiff. Mein Ziel war das Flagschiff, die QTJ. Nicht nur, weil es eines der ruhmreichesten Schiffe des Klingonischen Reiches war, sondern vor allem deswegen, weil ich fast zeitgleich etwas ueber die Moerder meiner Mutter erfuhr und ich diese Informationen leichter dort nachgehen konnte.
Doch viele Jahre sollten ins Land ziehen, bis ich auf die Moerder traf.

Stolz darf ich verkuenden, dass ich auf der QTJ auch meinen Tai bekam.
Wir, das heisst die ganze Flotte der Dark Vengeance Fleet, waren mal wieder in einem Kampfeinsatz. Die Gegner waren gute Kaempfer und unsere Bodentruppe hatte es nicht leicht. Leider konnten wir unsere Bordgeschuetze nicht einsetzen, da das Ziel des Einsatzes in der Evakuierung eines Dorfes lag und nicht in der Zerstoerung desselbigen.
Wir konnten nach zaehem Ringen die Gegner auf Distanz bringen um uns so etwas Zeit fuer den Transport zu verschaffen. Leider waren wegen einem ungluecklichen Umstand unsere Transporter kaputt, was bedeutete, dass wir Bodenfahrzeuge einsetzen musten. Es kam die naehste Panne (vielleicht war der Auftrag im Ganzen doch nicht so ruhmreich?!?), die Fahrer vielen aus. Kurzentschlossen machte ich mit Hilfe meines Hauses mir ein wenig Platz und leitete die Evakuierung ein. Unter dem Schutz meines Hauses konnte ich in mehreren Fahrten die Mission zu ihrem befohlenen Ende bringen.
Wochen spaeter (jaja, die Buerokratie) erhielt ich in einer feierlichen Zeremonie meine Urkunde zum Tai. Aus diesem Anlass war sogar mein Cuosin paleH angereist, um es zu beobachten und unserer Hausfuehrin mit zu teilen.

Landurlaub. Eigentlich ein eher unliebsame Sache für mich, kann man dann doch nur ueben und nicht in einem wirklichen Kampf Ehre sammeln. Doch dieser bestimmte Landurlaub sollte anders werden.
Ich verbrachte ihn mit mehreren Kameraden meines Schiffes und meinen Hauskameraden veSbe‘ und paleH auf Terra an der Nordsee in einem kleinen Land Namens Holland.
Um die Zeit nicht nur mit Ueben Tod zuschlagen, brachte ich mir alte, noch uneingesehene Dokumente meiner Ahnen mit, um sie endlich mal zu sichten.
Sie erzaehlten von einer Zeit um qa’oS Zeit rum, wo unser Haus beruehmte Klin Zha Spieler hervor brachte. Klar, als Klingone konnte ich seit meiner Kindheit fast alle Versionen dieses Spieles in und auswendig, doch bin ich nie ein Meister geworden. Da aber meine Ahnen solch erfolgreiche Spieler waren, beschloss ich, veSbe‘ und paleH nach zu eifern (ihnen Ehre zu geben) und unsere geringe Freizeit damit zu verbringen, besser in diesem alten Klingonischen Spiel zu werden.

Dann kam die Zeit, die ich so lange herbeisehnte. Ich sollte den Moerdern meiner Mutter ins Gesicht sehen.
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Es war am 200007.03,als mich die Stimme aus dem Lautsprecher mal wieder nerfte: „qeqar! Sofort auf der Bruecke melden!“ ‚Was will die denn schon wieder?‘ fluchte ich, mein Kampftraining abbrechend. Es ist immer besser B‘ Elora nicht warten zu lassen. Noch ganz warm, zerrte ich meine Uniform korrekt und lief als Trainingsabschluß zur Brücke.
„Ay…“, wollte ich mich Melden, als mir B’Elora auch schon ins Wort fiel: „Dein Cousin paleH hat sich gemeldet. Er sagte nur: ‚Komm sofort!‘, da war die Verbindung auch schon unterbrochen. Ich gebe dir 1 Woche Zeit.“ Verwundert starrte ich vor mich hin. „Ist was?“, bruellte sie mich an. Verdutzt: „AEHHH, wieso hab ich die Nachricht nicht persoenlich bekommen?“ „Ist mir das sch.. , oder was?“, bruellte sie, mal wieder in bester Stimmung, mir ins Gesicht, als staende ich 20 Meter entfernt. „Geh, oder der Sonderurlaub ist gestrichen.“ „Qapla'“ Ich drehte mich um und wollte gehen, da sagte sie noch so nebenbei: „In 5 Minuten bist du im Transporterraum!“ ‚Und wie soll ich dann noch packen?‘.
Erst im Transporterraum erfuhr ich, daß die Nahricht von Qo’noS und nicht, wie ich dachte, von der luqara gekommen war. Waer ich doch fast in die falsche Richtung gereist.

Einige Stunden und einige Schiffe spaeter wurde ich auf Qo’noS abgesetzt. Zwischenzeitlich hab ich sowohl paleH, als auch meine anderen drei Verwandten versucht zu erreichen. paleH gab keine Antwort und zu den drei Anderen konnte ich nicht vordringen. Wie der Kommunikationsoffizier der luqara, ein gewisser chuvwI‘ mir meldete, waeren sie gerade in einer Einsatzbesprechung.

„paleH!“, rief ich, die Tuer aufreißend: „Wieso sollte ich sofort herkommen?“ ..keine Antwort. „paleH?“ Wie ein Omen war es totenstille im Haus des qa’oS.
Minuten spaeter fand ich auf einem Pad in der Waffenkammer (eine Flasche Tabasco lag verschuettet daneben) folgende, erst vor kurzem aufgenommene Nahricht: ‚Ich hab den Mörder.‘ Dadrunter eine Adresse. „Hier?“, fragte ich in die Stille hinein. Mein Blut fing an zu kochen: Sollte es wirklich war sein, sollte mein lange Suche, hier am Ort des Beginns auch Enden wird?…
Kann es sein, daß ich heute den Moerder meiner Mutter toeten werde???
Das Blut pulsierte kochend in meinen Adern. Ich sah nur kurz an die Wand, wo daß bat’leth meiner Mutter hing, um mich fast im gleichen Augenblick dem Ausgang zu zu bewegen. „AAAAAHHHHHHHHH“

Vorsichtig tat ich einen Fuß vor dem Anderen. Ich hatte das Haus erreicht. Einsam lag es in einem kleinen Wald. Durchs erste Fenster ein Blick. Nichts. Ich schlich weiter. ‚Wo ist paleH? Mal überlegen: Er ist Marine. Wie geht ein Marine vor?..“
„KRAWUMM“, Das zersplittern einer Holztuer war deutlich zu hoeren. „Hey, paleH! Warte auf mich!“
Hastig sprang ich auf um zur Quelle des Laerms zu kommen. War wohl nix mit erstmal auskundschaften.
„AHHH“ Ein Grinsen konnt ich mir nicht verwehren. Der Erste hatte Bekanntschaft mit einem qa’oS gemacht.
Um der zweiten Ecke gelaufen sah ich die Eingangstür. In zwei Haelften gebrochen hing sie wackelnd und nutzlos in den Scharnieren, als ob etwas schweres sie gestreift haette.
Kampfgeschrei ertoente aus dem Inneren und ich beeilte mich durch die Tuer zu treten.
Da sah ich ihn: mein Cousin paleH war mitten in der Diele, und war von 3 Klingonen umgeben. Ein vierter lag Tod hinter paleH. Gerade stuermten noch mehr Klingonen aus dem hinteren Bereich des Hauses. Ich schrie mein Kampfschrei aus und mischte mit.
„Hai qeqar.“, waren die einzigsten Worte, die paleH zur Begrueßung los wurde. Wie schon von kleinauf gelernt kämpften paleH und ich uns den Weg zueinander frei, um dann Ruecken an Ruecken der Ueberzahl zu trotzen.
Mein zeitliches Wahrnehmungsgefuehl schwand im Eifer des Gefechts. Die Gegner waren gut und Zahlreich, aber trotzdem war mir sofort das Hauszeichen unserer Gegner aufgefallen. Wie ein Dorn im Auge waren sie für mich. Ein rotes Tuch, seitdem ich sie suchte. Endlich, nach so langer Zeit war ich hier im Haus der Moerder meiner Mutter…ich war bereit zu sterben!

Der Kampf forderte alles von uns. Bald waren wir nicht mehr in der Lage uns Ruecken an Ruecken zu halten.
So mußte ich es ansehen. Ploetzlich waren sie zu dritt. Sie nahmen paleH in die Zange und wie er unlogischer Weise sein bat’leth dem rechten ins Herz rammte, versuchte er noch die anderen beiden ab zu wehren, doch einer traf ihn in die Seite. Schwer angeschlagen brach paleH fast zusammen. Ohne die Chance eine neue Verteidigung auf zu bauen, rammte einer ihm sein bat’leth in den Ruecken und der andere sein kut’luch in die Brust. „NEIN!“, bruellte ich, wie mein Cousin zu Boden fiel.
Man ließ kurz ab von mir. Aber nur um sich neu auf zu bauen. Im Halbkreis bauten sie sich auf: Es waren derer noch 9! Einer sprach hoehnend: „So starb er, ohne jemals erfahren zu haben, warum seine Mutter sterben mußte.“, er wiess auf mich: „Und nun wirst du deinem Freund folgen.“ Stolz richtete ich mich nochmal auf und sagte: „Es war meine Mutter und ich werde es euch bezahlen lassen!“ „Deine? HAHA, so stirb eben erst jetzt. Wir sind in der Ueberzahl!“ Ich erwiderte: „Einer gegen 9 ist doch fair“ Meine Gegner schmunzelten veraechtlich und ich wollte endlich anfangen, da sprach eine Stimme vom Eingang: „Darf ich mitmachen?“ Alles sah erstaund hin, wie meine Hausfuehrerin, die ehrenwehrte veSbe‘, da im Eingang stand und sich, wie vor einem Fest froehlich durchs Haar strich. „Pah, immer noch 9 gegen 2.“, sprach ein Gegner verachtend. „Hey!“, erscholl es da aus dem hinteren Bereich des Hauses. Alles sah verwundert hin. Da kamen Sivra‘ und jIrnaQ aus dem dortigen Flur getreten und jIrnaQ meinte grimmig, seinen Bruder ansehend: „Dieser Tag soll der letzte Tag dieses Hauses sein, daß mir meinen Bruder und qeqar seine Mutter nahm!“ Dieser Schwur sollte er einhalten…
Der zweite Teil des Kampfes begann.
Unsere Gegner hatten keine Chance. Konnten paleH und ich sie nur mit Mueh und Not abwehren, so waren wir zu viert ihnen haushoch ueberlegen.

Kaum daß der Kampf sein blutiges Ende nahm, sahen wir nach paleH. Er war, gegen meiner Vermutung, noch nicht Tod. In meinen Armen liegend, hauchte er mir zu: „Der Moerder hat mein bat’leth im Herzen…“ …paleH’s Augenlieder fiehlen zu!

Wir vier knieten uns um seinen Leichnahm und jIrnaQ oeffnete ihm die Augen:
„AARRGGGHHH!!!!!“

Zu guter Letzt sei noch etwas ueber Haus gesagt sein. Wir, das stolze Haus qa’oS, haben beschlossen uns im Internet zu presentieren. Als dies entschieden wurde, kam die Frage auf, wer die Seiten betreuen soll. veS’be hat als Hausfuehrerin genug zu tun, jIrnaQ ist mit Experimenten genug beschaeftigt (und man kennt ja seine Experimente!), sIvra‘ ist keine geborene qa’oS und sollte als solche erst als Letzte in Frage kommen, qeltor (eine lange Geschichte, die hier ohne Bedeutung ist) ist ebenfalls zu unwissend in Geschichte von qa’oS und auch sein wissen ueber Technik ist zu gering. Blieb also nur ich. Ich bin zwar mit Laib und Seele Assasin, doch fuer die Verbreitung unserer Heldentaten stell ich mich gern zur Verfuegung.
So wurde also ich der Webmaster der Hausseite des qa’oS.

Qtj © 2016