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IKV Qebmey tay joH

Lebenslauf jotmoS

Lebenslauf:

Das Einzige was ich über meine Eltern weiß ist, dass sie zusammen, unter Beschuss, auf Terra mit einem Shuttle notlanden mussten. Mein Vater Kobol starb dabei. Meine Mutter starb, kurz nachdem sie mich geboren hatte, noch im Shuttle.
Als man mich fand, lag ich allein im Shuttle.
Meine Geburt fand in Zeichen des Löwen statt, etwas das mich später immer begleiten sollte.
Ich wuchs in einem Waisenhaus auf Terra auf. Man kann sich vorstellen, wie schwer es ist als Klingone unter Terranern aufzuwachsen. Immerzu schrien und weinen sie.
Einfach nicht belastbar diese Terraner. Sie behandelten mich auch immer wie Dreck und ich war an allem Schuld und beschimpften mich immer, wobei „Riffelstirn“ noch die netteste Beleidigung war.
In der Nähe des Waisenhauses befand sich ein Raumhafen, an dem ständig Schiffe aus vielen verschieden Welten landeten und starteten.
Ich schlich mich jede Nacht hinaus um die vielen Schiffe zu beobachten.
Eines Nachts landete ein klingonischer Frachter und ich sah zum ersten Mal in meinem Leben andere Klingonen. Da ich mich auf Terra nie wirklich zu Hause gefühlt hatte schlich ich mich an Bord des Frachters und versteckte mich hinter den Blutweinfässern.
Dort blieb ich eine Zeit. Wenn alles ruhig war schlich ich mich heimlich in die Kombüse um nach etwas Essbarem zu suchen. Da ich die klingonische Küche nicht gewohnt war erwies es sich das schwieriger als gedacht.
Die Blutweinfässer wurden immer weniger, bis schließlich auch das letzte Fass geholt werden sollte.
Als der Klingone das Fass weg rollte, sah er mich und sagte ein paar Worte die ich nicht verstand. Als er merkte das ich ihn nicht verstand deutete er auf sich und sagte:“Qeltor jiH!“
Da ich wohl sehr friedlich und ruhig aus gesehen habe sagte er zu mir:“jot… moS… Daratlh !“
Da ich dachte das es ein Name war antwortete ich:“ jotmoS jiH!“
Qeltor brachte mich in die Kombüse und gab mir zu Essen und zu Trinken. Ich wurde so etwas wie der Schiffsjunge auf der IKV Qo’noS cha‘.
Alle an Bord brachten mir klingonisch bei.
Qeltor brachte mir auch noch bei wie man mit einem Batlh’letlh umgeht.
Auf Qo’noS angekommen, nahm mich Qeltor mit zu sich in sein Haus und zog mich wie seinen eigenen Sohn auf.
Jede Nacht erzählte er mir die Geschichten von KhaleS, dem Unvergleichlichen, und dem Schwert der Ehre, welches nun seit über 1000 Jahren als verschollen galt.
Diese Geschichten ließen mich nicht mehr los.
Als ich dann endlich im Alter war, um als Krieger meinen Weg zu beschreiten, machte ich mein Nentay und trat meinen Dienst beim nächstbesten Schiff der klingonischen Flotte an und folgte allen Hinweisen die mich zum Schwert des KhaleS führten.
Meine Reise sollte 30 Jahre dauern und schließlich von Erfolg gekrönt sein.
Es waren 30 sehr ereignisreiche Jahre und ich wüsste viele Geschichten zu erzählen.
Deswegen hier nur die wichtigsten Stationen.
Auf meiner Reise traf ich auf B’Elora, die damals noch X.O. der IKV Qebmey joH (damals hatte sie noch keinen tay).
Wir unterhielten uns über unsere Kindheit und die Schwierigkeiten auf einem fremden Planeten aufzuwachsen. Ich erzählte mir von meinen Abenteuern auf meiner Reise die nun schon über 15 Jahre dauerte.
Als ich das Schiff verließ versprach sie, dass ich jederzeit auf der Qebmey joH willkommen sei um dem Reich zu dienen.
Weitere Jahre vergingen in denen Hinweisen und Mythen folgte.
Ich war auf Romulus,  Risa, Viridian 4 und vielen weiteren Welten. Als ich schließlich auch einem kleinen Asteroiden nahe dem Briar Patch notlanden musste.
Ich trat aus den Shuttle und sah ich in einer Höhle Licht. Ich ging näher heran und hörte auch einen leisen Gesang einem Mantra gleich.
Als ich die Höhle betrat bot sich mir ein unheimliches Bild: Ein Kreis von Klingonen umgab eine klingonische Frau.
Alle sangen irgendwelche kryptischen Formeln und wiederholten sie immer und immer wieder.
Als mich die Frau ansah durchfuhr mich ein Gefühl der Wärme und Zufriedenheit.
Sie stellte sich als Vantania vor, eine Hexe eines uralten Geschlechts, das längst in Vergessenheit geraten war.
Ich konnte nicht mehr von ihr lassen und sie zog mich in ihren Bann. Sie sprach: „ Ich weiß von deiner Reise und Du wirst Erfolg haben. Von nun an werde ich immer in deinem Herzen sein und Dir den Weg zum Schwert zeigen!“
Sie hatte noch eine Tochter, Tybaltia. Sie hatte zuvor noch nie einen Krieger gesehen. Sie wollte, dass ich ihr alles über Klingonen erzählte und ich sollte ihr zeigen wie man kämpft.
Während meines Aufenthalts unterrichtete ich sie im MoQ’bara, der klingonischen Kampfkunst.
Als ich mein Shuttle repariert hatte verließ ich den Asteroiden mit dem Versprechen mit dem Schwert zurückzukehren und mit Vantania ein Haus zu gründen.
Vom nun an war Vantania im Geiste immer bei mir und führte zum Schwert des KhaleS.
Als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt spürte ich die Macht des Schwertes und schwor, dass ich nicht der neue Imperator werde, sondern der Hüter des Schwertes. Der nächste Imperator müsse es mir schon aus den kalten Händen nehmen oder sich dem Schwert würdig erweisen.
Ich tat erst einmal Dienst auf der IKV loghbIr und während eines Manövers der Dark Vengence Fleet traf ich auch wieder auf B’Elora, die mittlerweile Captain der IKV Qebmey tay joH war.
Ich erzählte ihr von meinen Plänen und sie bot mir sofort eine Allianz mit ihrem Haus an, dem stolzen Haus DarkH.
Wir flogen zu dem Asteroiden auf den Vantania lebte um mein Versprechen einzulösen.
Auf Qo’noS angekommen machte mein Fund schnell die Runde.
Zuerst gründeten Vantania und ich das vIghro‘‘a‘, das Haus der Hüter des Schwertes.
Es kamen viele Krieger, um um das Schwert zu kämpfen, aber bis heute hat sich keiner würdig erwiesen das Schwert zu führen. Einige davon sind mittlerweile Mitglieder meines Hauses.
Durch meine ehrvollen Taten, die ich durch das Schwert vollbracht habe, würde ich zuerst X.O. und dann Captain der glorreichen IKV Qebmey tay joH und wurde auch zum Geschwaderkommandanten des Qom nawogh berufen. Und um einen berühmten General des Reiches zu zitieren: „Hätte ich gewusst, wieviel Papierkram dieser Posten mit sich bringt,….“

 

 

1st lieutenant jotmoS tay Kobol puqloD vIghro‘‘a‘ tuq

joH Qom nawlogh ra’wI’
Qebmey tay joH HoD

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