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Lebenslauf Athena

Lebenslauf:

Die Geschichte von Hovbe‘ Athena K’Ehleyr QIb
Tochter von Khane M’Rel, Halbbruder von Gowron und
Tochter der Göttin Metis

Khane bekam sein eigenes Schiff der Flotte seines älteren Bruders Gowron. Khane war begeistert und probierte gleich die Leistung seines Schiffes aus.
Er war sehr wagemutig, er galt schon immer als Draufgänger. so war es nicht verwunderlich, dass er sich zu weit vor wagte und in einem Plasmasturm geriet. Er bekam sein Schiff nicht wieder unter Kontrolle. der Palsmasturm war so stark, dass er bewusstlos wurde. Er bekam nicht mehr mit, dass er auf einem Planeten namens Olympus abstürzte. Dieser war als Planet nicht zu erkennen, sondern sah unscheinbar wie ein Asteroid aus, der gemächlich durch’s All dümpelt.

Auf dem Planeten gab es verschiedene Dimensionen, in denen es viele unterschiedliche Götter gab, an die alle unterschiedliche Wesen im Weltraum glaubten. Ein mächtiges Wesen, welches in den tiefen, unergründlichen Weiten des Alls lebte, hatte Langeweile und kreierte Olympus.

Metis, die Ärger mit ihrem Göttergatten Zeus hatte, lief den Olymp herunter, weg von ihrem eifersüchtigen Leben. Khane vermisste sein altes Leben. Es gab aber keine Möglichkeit den Planeten zu verlassen, weil die Sternenkonstellation noch nicht günstig stand.

Metis sah das Raumschiff von Khane und holte den Schwerverletzten aus dem Wrack. Metis brachte mit Hilfe ihrer göttlichen Kraft ihren zukünftigen Mann in eine Höhle unterhalb des Olymp und pflegte ihn gesund. die Höhle war, wie alles auf dem Planeten, riesengroß. Als Khane wieder zu Kräften kam, unternahmen sie viel miteinander. Versteckt in der Höhle auf der linken Seite befand sich eine Hütte, in der sie wohnten. In der Umgebung der Hütte befand sich eine Wiese mit bunten Wiesenblumen und, nicht weit davon entfernt, drei Bäumen, die Schatten spendeten. Sie saßen stundenlang unter den Bäumen und erzählten von sich und ihr so unterschiedlichen Geschichte und Herkunft, von Khane’s und Metis’ Welt, die sich in den unendlichweiten Gründen der Universen befanden.

Metis zeigte ihm ihre Höhle, in der sie sich immer aufhielt, wenn sie keine Lust mehr auf die Launen von Zeus hatte. Metis zeigte Khane die Höhle. so erfuhr er auch, dass sich hinter der Wiese eine Art Dschungel befand. Und wenn man den Weg kannte, fand man auch den Pfad zu einem Wasserfall. Durch ihre Zweisamkeit verliebten sie sich ineinander und eine Tochter wurde geboren. Nämlich ich. sie gaben ihr den Namen Athena. Khane war ganz vernarrt in seine Tochter, die Halbgöttin mit einem Hauch von klingonischem Blut. Dieses Blut war aber dicker als Wasser. Und obwohl Athena auch Mensch war, spürte sie ein wenig das klingonische Blut in ihr kochen. Dies verursachte so die Raufereien mit ihrem Vater, als sie älter wurde. Wenn sie es so arg trieb, warf Khane sie einfach ins Wasser des Sees, daer sich vor dem Wasserfall gebildet hatte. Insgeheim dachte Khane, dass sie den Weg des Kriegers gehen wird und trainierte seine Tochter seit sie laufen konnte im Umgang mit Waffen im Kampf.

Es gab aber auch beschauliche Momente und Khane saß mit Athena unter den drei heiligen Bäumen und erzählte ihr von den uralten Sagen der Klingonen und der M’Rel Familie. Sie erfuhr, dass ihr Onkel Gowron hieß. Und dass die Familie M’Rel ein Geheimnis barg. Das wussten aber nur Eingeweihte. Die Familie besaß ein geheimnisvolles Familienwappen, das als verschollen galt. nur ein Amulett, dass er und sein Halbbruder besaßen, wiese darauf hin. Jeder der beiden Brüder hatte ein Teil des Amulettes. Khane zeigte seiner Tochter seine Hälfte des Amulettes. Es galt als Erkennung, falls einem der Brüder etwas zustoßen sollte. Kaum hielt er es in seiner Hand, tauchte auf einmal Zeus auf und benutzte seine Blitze. Während er das tat, landete das Amulett in Athena’s Hand. Geistesgegenwärtig und das schon als 5jährige, hing sie das Amulett um ihren Hals und versteckte es in ihrem Hemd vor dem großen Onkel mit den bösen Blitzen.

Mit einer der Blitze schleuderte Zeus Khane in eine andere Dimension. Khane befand sich danach auf eine Art Scholle. Er konnte aber nicht erkennen, aus was sie bestand. Rings um ihn herum war nichts, außer eine schwarze Leere. Auf einmal kamen Wesen, eine Art Dämonen und Monstern auf Khane zu. Khane zog sein Messer und tötete alle Monster hinter einander. Es wurden jedoch immer mehr. Durch deren Überzahl kam er nicht gegen die Monster an. Auf einmal wurde er getroffen und fiel in die Tiefe. Er starb ehrenvoll.

Unterdessen wütete Zeus weiter. Bevor er Metis an den Haaren nach oben auf dem Olymp schleifte, schleuderte er Athena, das Kind dass nicht sein sollte, ein Mischling und nicht reinrassig, mit einem seiner Blitze weit weg aus ihrer vertrauten Umgebung. Dies war zuviel für Athena und sie verlor ihr Bewusstsein. Als sie wieder aufwachte, sah sie sich verwirrt um. Diese Gegend kannte sie nicht. So weit ihre Kinderbeine sie trugen machte sie sich auf den Weg, um ihre geliebte Höhle zu finden. Sie ahnte aber nicht, dass sie sich auf einem anderen Planeten befand. Sie kam nicht weit und schlief vor Erschöpfung ein. Sie verfluchte sich, dass sie nur eine Halbgöttin war und zu viel klingonisches Blut in sich trug. Erst später wird sie erfahren, dass dieser Umstand und die Hälfte des Amulettes ihr das Leben retten wird.

Sie war nicht in Gefahr, als sie von einer Menschenfrau in klingonischer alten Tracht, die gerade beim Kräutersammeln war, gefunden wurde. Die Frau hatte das Kind sogleich in ihr Herz geschlossen. Nun endlich hat sie ein Kind, dass menschlich war wie sie, und kein Halbblut wie ihre Tochter K’Ehleyr, die fast im gleichen Alter wie Athena war. Dass dieses Menschenkind nicht von dem Planeten kam, auf dem die Menschenfrau lebte, erkannte sie sofort an der Kleidung des Kindes. Behutsam hob sie das Kind auf und trug es nach Hause.

K’Ehleyr’s Mutter lebte zusammen mit ihrer Tochter, ihrem klingonischen Gatten (der ein hohes Tier in einer angeblichen Botschaft war. Jeder wusste damals, dass es niemals Diplomatie im klingonischen Reich gab, bzw. gibt. Das behaupteten zumindest die Gegner)
und eine Art Versalen und Berater in einer Art klingonischer Residenz, welche auf den ersten Blick wie eine terranische mittelalterliche Burg aussah.

Ihr Mann war etwas skeptisch, als er das Menschkind sah. Noch ein ‚Bastard‘ in seiner Familie. Obwohl K’Ehleyr sich redlich bemühte traditionell klingonisch zu handeln. Aber es kamen immer wieder ihre menschlichen Gene durch, was sie manchmal verabscheute und zu überspielen versuchte. Sie ging keiner Gefahr aus dem Weg und trieb sich heimlich mit standesgemäßen Klingonenkinder herum. Ihr Vater versuchte, ihr die Flausen auszutreiben. Und so war es an dem Tag auch nicht anders, als K’Ehleyr’s Mutter Athena mitbrachte.

K’Ehleyr wurde wieder hart beim Kampftraining rangenommen und verfluchte ihren Vater, da sie an diesem sonnigen Tag lieber draußen herumstromern wollte, auf der Suche nach dem berühmten Khaless. K’Ehleyr’s Mutter pflegte Athena gesund, bis sie wieder bei Kräften war und erzählte ihr die Geschichten ihrer irdischen Abstammung und weitaus mehr vom Menschengeschlecht.

Gespannt lauschte Athena den Geschichten ihrer neuen Mutter. Wenn sie Athena keine Geschichten erzählte, dann zeigte sie ihr Kräuter in der Natur und deren Verwendung. K’Ehleyr‘ s Mutter war eine weise Frau. Sie konnte auch in die Anderswelt sehen und war auf der Erde eine bekannte Seherin. Als sie auch bei Athena dieses Talent entdeckte, wies sie Athena in diesem Gebiet ein.

Athena konnte sich wage daran erinnern, was ihre leibliche Mutter Metis ihr für Geschichten ihres Volkes erzählt hatte. Diese weichten sehr von den Geschichten der anderen Mutter ab. Da sie sich aber schon immer für Geschichten aller Art interessierte, hörte Athena auch dort begierig zu. K’Ehleyr wurde etwas eifersüchtig, weil ihre Mutter sich mehr um Athena kümmerte, als um sie.
Sie blieb es nicht aus, dass Athena und K’Ehleyr eines Tages damit anfingen, sich zu streiten und sich zu schlugen. Das hielt eine lange Zeit an. Dadurch vernachlässigte K’Ehleyr ihre Pflichten und ihr Vater beschloss, sie und Athena wegzuschicken. Beide sollten auf eine diplomatische klingonische Schule gehen. Als der Vater dies beschloss, waren beide 12 Jahre alt. Als die beiden ungleichen Geschwister das Vorhaben ihres Vaters mitbekamen, wollten sie abhauen und richtige Krieger werden, wie der berühmte Khaless. K’Ehleyr hatte mittlerweile herausbekommen, wo sich der echte und einzigartige Khaless aufhalten sollte. So beschlossen die beiden, den Gerüchten nachzugehen. Sie schworen sich ewige Treue und mischten ihr Blut miteinander. So wurden sie Blutsschwestern.

Als das geklärt war, machten sie sich auf dem Weg zum wahren Khaless. Auf dem Weg kamen sie an ein Gestüt vorbei. Dort fanden sie das Reittier, welches den Ruf hatte, den Weg zu dem wahren Khaless zu kennen. Sie stahlen das Reittier und führten es nach draußen. Kaum war das Tier draußen und die beiden Mädels saßen darauf, da lief es auch schon los. Sie ritten eine ganze Weile und kamen an Orten vorbei, die die beiden nicht kannten. Plötzlich stoppte das Tier ruckartig vor einem sumpfigen Tümpel, der sich vor einer sehr hohen Mauer befand. So weit das Auge reichte, war kein Ende der Mauer zu sehen. K’Ehleyr, die hinter Athena, saß wurde vom Reittier direkt in den Tümpel geschleudert und Athena über die Mauer hinweg. Was weiter geschah, bekam sie nicht mit, da sie durch den Aufprall auf ihrem Hinterkopf bewusstlos wurde. K’Ehleyr aber kam unterdessen triefend aus dem Sumpf. Das Tier wartete schon auf sie und nahm sie wieder mit nach Hause. Die beiden ungleichen Halbschwestern sollten sich nicht mehr begegnen. Sie dachten aber oft aneinander und vermissten sich manchmal sehr. K’Ehleyr ging, wie ihr Vater befohlen hatte, später auf die Diplomatenakademie. Und sie wurde das, was sie später war.

Benommen blieb Athena liegen. Nach kurzer Zeit schaute sie sich um. Die Mauer sah sie nicht mehr. In der Ferne sah sie eine schiefstehende Hütte. Vor der Hütte brannte ein kleines Lagerfeuer, vor dem ein alter Mann saß. Irgendwie kam Athena den Mann bekannt vor. Neugierig kam sie näher. Der Mann musterte Athena abschätzig. Dann lud er sie an sein Lagerfeuer ein. Er gab ihr etwas zum Essen, das scheußlich schmeckte. Als sie vom Essen aber nicht umkippte, denn das war ihre erste Prüfung, sah das Gesicht des alten Klingonen nicht mehr so griesgrämig aus. Athena glaubte ein verstecktes Lächeln bei dem Mann zu erkennen. Der Klingone stellte sich als Khaless vor, der nach dem berühmten und siegreichen Kampf irgendwie an diesem Ort gestrandet war. Er lud sie für die Nacht in seine Hütte ein. Athena sollte aber vorher die Hütte reinigen und den Boden fegen und danach das Essgeschirr reinigen. Mittlerweile war es dunkel geworden. Athena wollte sich schon in dem ihr zugewiesenen Schlafecke niederlegen, als Khaless sie von dort wegscheuchte. Sie musste mit ihm auf nächtliche Jagd gehen. An diesem Ort, so meinte er, gebe es besonders schmackhafte Tiere, die man aber nur nachts jagen konnte, da zu dieser Nachtzeit ihr Fleisch besonders nahrhaft sein sollte. Athena musste das schwere Jagdzeug schleppen, während der Mann mit einem Stock vorausging. Erst später sollte sie herausfinde, wofür er den Stock brauchte. Sie kamen nämlich an einem Sumpf, den sie z. T. überqueren mussten. Mit dem Stock prüfte er, wie fest der Boden war. Im Sumpf wurde Athena ihr Gepäck zur Last. Und ein paarmal verlor sie den Halt und landete mit ihrem Körper in dem Sumpf. Glücklicherweise waren die Stellen nicht zu tief. Als Athena glaubte, nicht mehr weiter zu können, hielt Khaless sie an und deutete auf einem Busch. Mit einem respektvollen Abstand blieb er stehen und machte mit seinen Händen ein Geräusch nach. Da kam urplötzlich ein riesengroßes Tier aus dem Gebüsch gelaufen und schaute sich suchend um. Das Geräusch, das Khaless nachmachte, war ein Lockruf, mit dem das Weibchen ihren zukünftigen Partner anlockte. Plötzlich zog Khaless einen Dolch, als das Tier nah genug heran war, und tötete es mit einem gezielten Stoß, um nicht das gute Fleisch zu beschädigen. Mit dem Messer schlitzte Khaless das Tier auf. Mit einem gezielten Schnitt hielt er das Herz des Tieres in seiner Hand und hielt es dem Nachthimmel entgegen. Dabei stimmte er in einen Gebetsruf an. Er befahl Athena, das nachzumachen. Und dann schnitt er ein Teil des Herzens auf und gab es Athena. Um ihr Gesicht zu wahren, aß sie das ihr zugewiesene Herz ohne eine Miene zu verziehen. Khaless hatte das vorher schon getan und das Herz genüsslich gegessen. Vor Ort zogen sie dem Tier das Fell ab und zerlegten es teilweise. Behutsam steckte er die Teile in einem Behältnis und band sich das Fell auf dem Rücken. Als sie auf dem Heimweg waren, wies er Athena an, die von ihr mitgeschleppten Dinge an bestimmten Stellen zu verteilen oder aufzubauen. Da das auf Anhieb nicht klappte, schimpfte er sie aus. Er war erst zufrieden, als sie die Fallen sachgerecht platziert hatte. Als sie zu ihrer Hütte kamen, viel Athena erschöpft und müde auf ihr Nachtlager.
Sie konnte aber nicht richtig schlafen, denn sie hörte Kahless fast die ganze Nacht herum hantieren. Als sie am nächsten Morgen aufwachte und nach draußen schaute, wusste sie was er die ganze Zeit getan hatte. Er hatte hinter dem Haus ein Kampfplatz aufgebaut, mit allen Schikanen. Athena wollte sich wieder hinlegen, als sie von hinten gepackt wurde. Khaless meinte, dass sie erst frühstücken dürfe, wenn sie ihre nun neu verordneten allmorgendlichen Übungen machte. Im Laufe der Zeit lehrte Khaless ihr verschiedene Kampftechniken. So vergingen die Jahre und Athena wuchs zu einer jungen Frau heran.

Als sie soweit war, hatte sie zum Schluss eine Prüfung zu bestehen. Diese bestand aber nicht nur aus Kampf, sondern auch im ‚Umgang‘ mit Tieren und der Jagd nach Tieren. Dann musste sie die härteste aller ihrer Prüfungen bestehen. Sie musste nur mit einem Messer als Waffe in die Berge gehen, die sich etwas abseits der Hütte und des Sumpfes befanden. Dort oben, in den ewig schneebesetzten Bergen, lebte ein riesiger Raubvogel namens Eisvogel mit schneeweißen Gefieder, mit langen und messerscharfen Krallen und einen sehr krumm gebogenen, harten Schnabel. Athena sollte das prachtvolle Tier ihr untertan machen. So machte sich Athena wagemutig auf dem Weg.
Nach einem Tag Fußmarsch kam sie ans Ziel an und machte sich auf, den großen Berg zu erklimmen. Auf halber Strecke kam auf einmal der riesige Eisvogel ,der doppelt so groß war, wie die Raubvögel, die sie vom Hörensagen und aus Bildern kannte. Es ging ziemlich plötzlich, so dass es, die durch ihr Kampftraining nun sehr schnelle, Athena trotzdem nicht schaffte, rechtzeitig zu handeln. Der Vogel griff sie mit seinen scharfen Krallen in die Schultern, so das die Haut und ein Stück von ihrem Fleisch herausgerissen wurde. Das war aber nicht das Schlimmste. In seinen Krallen war ein Gift, das die Gegner lähmte. Und da Athena noch eine sehr junge Frau war, wurde sie ohnmächtig. Sie bekam nicht mit, wie der Vogel sie über den schneebedeckten Berg flog und sie auf der anderen Seite des Berges einfach achtlos nach unten warf. Athena schlug aber nicht auf dem Boden auf. Es schien, als ob sie in ein dunkles Loch fiel. Aber das bekam sie nicht mehr mit. Dieses Loch war eine Art Dimensionstor.

Als Athena wieder aus der Ohnmacht erwachte, hörte sie Vögeln zwitschern. Zuerst erschrak sie. Als sie sich aber umsah, beruhigte sie sich wieder. Denn auf der Wiese, wo sie lag, wuchsen Blumen und Kräuter, die einen beruhigenden Duft versprühten. Diese Pflanzen hatten noch eine andere Wirkung, sie heilten ihre Wunden. Vorsichtshalber sammelte Athena sie und nahm sie mit. Durch ihren Fall in die andere Dimension verlor Athena ein Teil ihres Gedächtnisses. Sie vergaß seltsamerweise ihren Aufenthalt bei Khaleds und somit auch das Erlernte seiner Kampfkünste.

Ihre Neugierde und Instinkte verlor sie aber nicht. Als sie weiter ging, kam sie in einem Wald mit riesengroßen Bäumen. In dem Wald fand sie auch essbare Beeren und Pflanzen.

Hinter dem Wald kam sie an einem Bach, wo sie sich erfrischte. Der Bach grenzte an eine andere Wiese mit kleinen Birken. Athena überquerte den Bach und ging bewundernd auf die Birken zu. Solche Bäume hatte sie noch nie gesehen. Hinter den Birken im tiefen, menschenhohen Gras sah sie auf einmal Metal glitzern und ging vorsichtig näher. Sie sah ein kleines Raumschiff mit genügend Frachtraum. So ein Schiff hatte sie noch nie gesehen. Es sah auch etwas schmutzig aus. Sie wischte den Schmutz weg und las in einer ihr bekannten Schrift den Namen SIRIUS. Auf einmal ging eine Luke auf und eine weibliche Stimme bat Athena näher zu treten. Neugierig wie sie war, tat sie das auch und wurde in Erstaunen versetzt. Sie hatte noch nie ein Raumschiff von innen gesehen. Es blinkte überall in der ‚Schnauze‘ des schnittigen Frachters. Die Stimme des Raumschiffes lud sie ein, sich in den Pilotensitz zu setzen, der vor den blinkenden Lichter stand. Mit mulmigem Gefühl aber sehr neugierig kam sie die Aufforderung nach. Kaum saß sie im weichen Sitz, als das Schott des Schiffes sich schloss und es im inneren des Schiffes brummte. Und dann hob das Raumschiff ab. Die Stimme des Schiffes beruhigte sie und klärte sie auf. Sie sei die Auserwählte, die dieses Schiff fliegen darf. Es hätte schon lange auf sie gewartet. Athena ist die einzige, die dieses Schiff steuern könnte, außer das Schiff selber. Sirius wird sie in der Handhabung des Schiffes Schritt für Schritt einweisen. Kaum ausgesprochen, befand sich das Schiff auf einmal im Weltall. Das erschreckte Athena zuerst für einem Moment. Dann lies sie der Anblick aber nicht mehr los. Damit Athena ein Gefühl für Sirius bekam, flog es erst einmal eine Runde, sodass Athena schwindelig wurde. Auf einmal hielt das Schiff an und erzählte Athena, was sie machen sollte. Sie lernte schnell in ihrem Alter, das lag an dem Blut ihres Vaters. Es dauerte aber Tage, bis sie das Schiff blind fliegen konnte. Damit es Athena nicht zu langweilig wurde, fuhr einmal ein Bildschirm hoch und Athena erfuhr alles vom Weltraum und den Wesen und Planeten, die es dort gab. Athena kam aus dem Staunen nicht heraus. Sirius zeigte Athena auch praktische Beispiele und sie landeten auf Asteroiden und Planeten, die nicht so viel besucht wurden. Athena ging auf Entdeckungstour und erfuhr von manch sonderlichen Dingen. Auch Planeten, die noch nie ein Wesen betreten hatte, besuchten sie. Athena erfuhr, dass es Rohstoffplaneten seien. Und dass nur sie beide die Koordinaten der Planeten kannten. Vom Raumschiff erfuhr sie ihre ‚galaktische‘ Aufgabe. Sie sollte in Zukunft Handel mit den verschiedenen Völkern des Weltraums und in anderen Universen betreiben, um das ‚Gleichgewicht‘ herzustellen. Was das für ein Gleichgewicht sein sollte, erfuhr sie noch nicht. Athena genoss erst einmal noch die Zeit des Neuentdeckens und die Jahre gingen vorbei. Athena wurde eine erwachsene Frau, ohne je einem ‚human‘ zu begegnen.

Das änderte sich aber schlagartig, womit sie nicht gerechnet hatte. Sie ortete ein großes Raumschiff, was sie als Orionerkreuzer identifizierte. Neugierig, wie Athena war, flog sie näher heran. Sirius hatte nichts dagegen. Manchmal konnte Sirius sehr eigenwillig sein. Und Athena konnte dann nichts dagegen tun, weil das Raumschiff im wahrsten Sinne des Wortes auf Stur schaltete. Und dann konnte Athena Sirius nicht mehr bedienen. Den Grund erfuhr Athena aber immer erst später. So auch diesmal. Ein Traktorstrahl des orionischen Kreuzers zog Sirius zu sich. Und dann ging auf einmal eine Luke von dem großen Schiff auf. Sirius wurde an Bord geholt. Sie befanden sich in einem Hangar. Ein Schott ging auf und grüne Wesen knieten vor Sirius und betete den ‚kleinen Frachter‘ an. Athena kam das seltsam vor. Sirius erzählte ihr, dass die Orioner Sirius für eine Gottheit hielten. Eine Sage der Orioner erzählt, dass ein Stern in Form eines Raumschiffes mit Namen SIRIUS käme, das ‚Verheißung‘ versprechen solle. Athena schüttelte nur den Kopf und stieg aus, um die Orioner eines besseren zu belehren. Als Athena aus der Luke kam, schauten die knienden Orioner auf und wollten den Hangar schlagartig verlassen, weil sie dachten, dass sie die Gottheit durch ein unsachgemäßes Ritual verärgert hätten. Als sie die angezogene Athena, de nun einen schicken silbrigen Raumkombie trug, erblickten blieben sie erstaunt stehen.

So ein Wesen hatten sie noch nie gesehen. Etwas unsicher blieben sie stehen. Athena konnte sie aufklären und beruhigen, dass sie aus Fleisch und Blut bestände. Da Athena aus Sirius kam, behandelten sie sie nicht als Sklavin sondern gleichwertig und mit Respekt. Sie schüttelten nur den Kopf, als Athena ihnen erklärte, dass sie schon viel von den großen orionischen Schiffen und ihrer Handhabung gehört hätte. Nun möchte sie es an der Praxis kennen lernen. Die Orioner schüttelten nur den Kopf, ließen jedoch Athene gewähren.

Voller Begeisterung war sie bei der Sache, als sich Sirius nach Tagen bei ihr meldete. Es sei an der Zeit, dass Sirius ihren Schöpfer aufsuchen müsse, aus Gründen, die sie ihr nicht erzählen könne. Wenn es wieder an der Zeit ist, dass Sirius für Athena wieder zur Verfügung stehen sollte, würde sie sich bei ihr melden. Etwas traurig lies Athena Sirius ziehen. Die Luke vom Orionerkreuzer wurde geöffnet und Sirius entschwand aus Athenas Blickfeld. Sie sah nur kurz ein Aufblitzen und Sirius war entschwunden. Athena kam nicht zum Trauern, weil einer der Orioner Athenas Hilfe brauchte. Athena kümmerte sich um eine spezielle Pflanze, die einzugehen drohte. Plötzlich wurde sie aus ihrer Stille gerissen. Roter Alarm klang durch den Kreuzer. Athena wollte nachsehen, wer ihre Arbeit mit der Pflanze störte. Sie kam aber nicht weit, auf einmal wurde das Schiff getroffen und Athena wurde von einem fliegenden Gegenstand getroffen. Athena fiel so unglücklich, dass sie mit ihrem Kopf auf einen Stein fiel und bewusstlos wurde.

Als sie aufwachte, sah sie ein fremdes Zimmer und erschrak. An einer ihr unbekannten Tür sah sie einen älteren Klingonen stehen, der ihr irgend wie bekannt vorkam. Er schaute sie an und knurrte etwas in seinen Bart. Er kam aber näher und betrachtete nachdenklich Athenas Amulett, was ihr Vater ihr damals geschenkt hatte. Etwas missmutig gaffte er sie an. Da fiel es Athena wie ein Blitz vor die Augen, der Klingone hatte etwas Ähnlichkeit mit ihrem Vater. Bloß dass ihr Vater liebevoller zu ihr war. Später erfuhr sie, dass Gowron, ihr Stiefonkel, der ‚missmutige‘ Klingone an der Tür im Krankenzimmer gewesen war, der das halbe Amulett um Athenas Hals erkannte.

Vorsichtshalber hatte er Athenas Blut untersucht und Gene von seiner Familie gefunden. Außerdem hatte Athena eine gewisse Ähnlichkeit mit seinem Halbbruder. Dass Athena menschliches Blut in sich trug, missfiel ihm sehr. Aber er war an das Versprechen seines Bruders gebunden, die Familienehre zu wahren. So kam Athena zu der M’Rel Familie zurück und durfte bei Gowron leben. Er machte ihr das Leben aber nicht gerade leicht. Das war Athena nicht gewöhnt und stellte dementsprechend so manchen Unfug an. Außerdem vermisste sie die Freiheit, mit Sirius durch’s Weltall zu gondeln. Stattdessen musste sie an blöden Simulatoren rumhängen und Schiffe abschießen. Da war das ‚entern‘ von Schiffen bei den Orionern interessanter gewesen. Und auch die Dinge, die man auf den fremden Schiffen fand. Viele der Dinge konnte man für lustige Tüfteleien benutzen.

Eines Tages entdeckte Athena von weitem etwas blinken am Sitz des High Council. Neugierig ging sie hin und setzte sich auf den Stuhl, um den Gegenstand genauer betrachten zu können. Plötzlich tauchte Gowron auf und zerrte sie vom Sitz. Zur Strafe musste Athena auf die Erde, um im High Council keinen Unfug mehr anstellen zu können. So kam die Hovbe’ Athena in den Erdensektor ‚Deutschland‘ in die Flotte Khemorex Klinzhai. Dort trieb Athena weiter Unsinn und lernte das Feiern und trinken kennen. Unter lauter ‚Verrückten‘ fühlte sie sich wohl. Da sie nun nicht mehr unter der ’strengen Fuchtel‘ Gowron’s stand, verhielt sie sich auch ‚gemäßigter‘. Sie steckte keinem dort z. B. einen Insekt in die Uniform, um zu sehen, wie das Insekt sich mit dem Uniforminhaber vertrug. Da Athena aber immer noch das Nomadenleben mit Sirius und die Art des galaktischen Handeltreibens vermisste, ließ sie sich auf der damaligen qay’be’ in dem Diplomatendepartment nieder.

Dann, auf dem Schiff glücklich, erhielt sie auf einmal eine Vision, das sie schon als verlernt geglaubt hatte. Sie musste unbedingt nach Boreth. Es wurde sogar auf der Erde gemunkelt, dass der wahre Khaless dort gesehen worden sei. Athena konnte sich nur sehr wage an Khaless erinnern, und an die Kampfkünste, die er sie gelehrt hatte schon gar nicht. Deshalb beschloss sie, den Gerüchte auf dem Grund zu gehen. Auf Boreth traf sie nicht Khaless, sie erfuhr aber dort, dass der Khaless, den ein gewisser Worf gesichtet hatte, nur ein Klon sei. Athena wollte Näheres über die Person erfahren, die den angeblichen wahren Khaless gesehen hatte. Als sie erfuhr, dass Worf mit ihrer Blutsschwester leiert war und dass K’Ehleyr getötet worden war, Worf ihr aber nicht helfen konnte, wurde Athena sie wütend auf ihn. Aber sie trauerte auch um ihre Schwester, die sie nur als Kind gekannt hatte. Aus Trauer und als Gedenken an ihre wunderbare Schwester, nannte sich Athena von nun an mit Nachnamen K’Ehleyr QIb.

Athena hielt sich noch eine ganze Weile auf Boreth und in dem dortigen Kloster auf, um zu sich selbst zu finden und um K’Ehleyr drei Tage lang ohne Wasser und Nahrung zu ehren. Durch die Entbehrung hatte Athena eine neue Version. Sie sah auf einmal K’Ehleyrs Mutter und das alte Wissen, dass sie von ihr gezeigt bekommen hatte, kehrte zurück. Sie empfing die Botschaft, dass sie zurück auf die Erde gehen solle, um das alte Erdenwissen, dass K’Ehleyr’s Mutter teilweise von dort hatte, zu erlernen. Es gab noch mehr, was Athena wissen müsse. So kam es, dass Athena, das wurde, was sie noch heute ist. Aber dies blieb zum Teil noch ein Geheimnis. Ein gewisser Captain der IKV lung’a’yan, auf der Athena nun Dienst tat, konnte nicht verstehen, warum Athena eher diplomatisch bei bestimmten Dingen vorging. Aber erworbenes Wissen auf einem orionischen Kreuzer verlernt Frau nicht so schnell. Und eines Tages kam Sirius auch wieder zurück. Beide brachen sie dann auf, um die Rohstoffplaneten zu besichtigen. Es hatte sich dort einiges während Hovbe’ Athena K’Ehleyr QIb Anwesenheit getan. Die neue Freiheit wieder gefunden, war sie sehr viel unterwegs und trieb Handel mit unterschiedlichen Rassen. Es interessierte sie und Sirius nicht besonders, wie die einzelnen Wesen und Rassen zu einander standen. Die Hauptsache war, dass das ‚Gleichgewicht‘ bestehen blieb, auch wenn viele Wesen, die sich bekriegten, dies nicht verstanden. Durch Athenas erlerntes Wissen auf der frühreren qay’be’ konnte sie so manch Heikles in sog. Diplomatie noch umkehren. Was sie an Kampf bei Khaless vergessen hatte, machte sie mit anderen Dingen wett. Auch ihre seherische Gabe half ihr dabei. Ganz alleine war Athena nicht in der M’Rel Familie. Eines Tages lernte sie auf einem Diplomatenschiff einen gewissen Ki’Rok M’Rel kennen. Zusammen erfuhren/entdeckten sie so manches Geheimnis vom Leben des Kingonenuniversums.

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